IoT-Fernsteuerung mit verifizierten Befehlen | Kilo

Fernsteuerung

Fernsteuerung, die beweist, dass das Gerät gehandelt hat

Definieren Sie typisierte Befehle einmal, senden Sie Downlink-Befehle über MQTT oder LoRaWAN und steuern Sie alles über Dashboard-Widgets oder autonome Regeln. Kilo verfolgt jede Ausführung, bis das Gerät den gewünschten Zustand meldet.

Gerätebefehle

Downlink-Befehle über MQTT und LoRaWAN

Ein Befehl ist eine benannte Aktion mit typisierten Parametern — einmal definiert, überall ausführbar.

Ein Relais schalten, eine Leuchte dimmen, einen neuen Sollwert übertragen, ein Ventil öffnen. Jeder Befehl trägt typisierte Parameter — Ganz- und Gleitkommazahlen mit Min/Max-Grenzen, Strings mit erlaubten Werten, Booleans — sodass niemand einen Wert senden kann, den das Gerät ablehnen würde.

Dasselbe Befehlskonzept deckt eine MQTT-Nachricht an eine smarte Steckdose ebenso ab wie einen LoRaWAN-Downlink an einen Class-C-Controller, der dauerhaft empfangsbereit ist und Befehle sofort erhält. Kilo übernimmt Kodierung und Zustellung — und ein integrierter Encoder-Test zeigt die exakten Bytes, bevor sie ein Gerät erreichen.

app.kiloiot.io · Control-Widgets

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Typisierte Parameter

Min/Max-Grenzen, erlaubte Werte und Vorgaben — ein ungültiger Wert verlässt die Plattform nie.

MQTT- & LoRaWAN-Routing

Auf ein Broker-Topic publizieren oder einen LoRaWAN-fPort adressieren, optional mit bestätigtem Downlink.

Testen vor dem Senden

Die kodierte Payload vor dem Speichern als Hex und Base64 prüfen — samt Größe und Logs.

Lückenlose Historie

Jeder Versand wird mit seinem Ergebnis protokolliert — ein vollständiges Protokoll aller Steueraktionen.

Control-Widgets

Sechs Control-Widgets für die IoT-Gerätesteuerung

Verknüpfen Sie ein Widget mit einem Gerätebefehl — dann kann jeder mit Dashboard-Zugriff das Gerät bedienen, direkt neben den Messwerten, die zeigen, ob es nötig ist.

01

Schalter (Switch)

Einen dauerhaften Zustand umschalten — Pumpe an oder aus, Ventil offen oder geschlossen — und sehen, welcher Zustand wirklich aktiv ist.

02

Taster (Button)

Eine einmalige Aktion auslösen: Controller zurücksetzen, Kalibrierung starten, Prozess anstoßen.

03

Einfacher Schieberegler (Simple Slider)

Auf einer horizontalen Bahn einen Zahlenwert einstellen — Lüfterdrehzahl, Dimmstufe, Sollwert.

04

Runder Schieberegler (Circular Slider)

Einen zentralen Wert auf einer Rundskala einstellen, mit Instrumenten-Charakter — Farbtemperatur oder Ventilstellung.

05

Vertikaler Schieberegler (Vertical Slider)

Eine aufrechte Bahn, die sich wie ein Füllstand liest — Füllziele und Werte, die man in Höhen denkt.

06

Eingabefeld (Input)

Einen exakten Wert eintippen und mit Apply senden — für Sollwerte und Schwellen, bei denen Präzision zählt.

Jedes Control folgt der vom Gerät gemeldeten Metrik: Es zeigt den echten Zustand, nicht nur den zuletzt gesendeten Befehl.

Ist das Gerät offline, sind die Widgets deaktiviert — es wird nie ins Leere gesendet.

Geschlossener Regelkreis

Fernverwaltung von Geräten mit bestätigter Ausführung

Ein Downlink kann zur Zustellung angenommen werden und das physische Gerät trotzdem nie verändern. Deshalb kann jeder Kilo-Befehl eine Verifizierungsstrategie tragen: auf den nächsten Uplink des Geräts warten oder es nach der Empfangsbestätigung aktiv abfragen — und den gemeldeten Zustand mit dem erwarteten abgleichen.

Eine Ausführung gilt erst als Bestätigt, wenn die gemeldeten Werte übereinstimmen — „Helligkeit auf 60 setzen“ ist verifiziert, wenn das Gerät Helligkeit 60 meldet. Alles landet in der Ausführungshistorie, mit einer Klartext-Begründung hinter jedem Ergebnis.

Ausführungshistorie

  • Ausstehend

    Unterwegs: Der Befehl wurde versendet und durchläuft Zustellung und Verifizierung.

  • Bestätigt

    Verifizierter Erfolg: Der vom Gerät gemeldete Zustand entsprach dem erwarteten.

  • Fehlgeschlagen

    Der Befehl kam nicht durch — mit Klartext-Grund, von der vollen Downlink-Warteschlange bis zum Offline-Gerät.

Autonome Steuerung

Regeln, die handeln: erkennen, entscheiden, agieren

Die Rules Engine kann dieselben Befehle automatisch senden — mit dem Execute-Command-Knoten. Ein Leckagesensor schlägt um 3 Uhr nachts an: Die Regel schließt das Ventil in derselben Auswertung, die das Leck erkannt hat, und löst dann den Alarm aus, damit das Team Bescheid weiß.

Parameter lassen sich aus genau dem Messwert berechnen, der die Regel ausgelöst hat — eine Regel reagiert auf einen Schwellenwert und antwortet proportional. Und weil die Regel die Standard-Befehlspipeline nutzt, gelten Verifizierung und Historie auch für jede autonome Aktion.

01

Erkennen

Eine Bedingung trifft ein — ein Leck, eine driftende Temperatur, ein Tank am Hochstand.

02

Handeln

Die Regel sendet den Befehl selbst: Ventil schließen, Sollwert senken, Zulauf stoppen.

03

Alarmieren

Dieselbe Regel löst den Alarm aus: Das Problem ist eingedämmt, und die richtigen Personen wissen Bescheid.

FAQ

FAQ zur Fernsteuerung

Welche Geräte kann ich fernsteuern?

Jedes über MQTT verbundene Gerät sowie LoRaWAN-Geräte der Class C. Class-C-Geräte sind dauerhaft empfangsbereit, Befehle erreichen sie sofort; Class-A-Geräte öffnen nur ein kurzes Empfangsfenster nach jedem Uplink und eignen sich nicht für Steuerung auf Abruf.

Wie verifiziert Kilo, dass ein Befehl gewirkt hat?

Pro Befehl wählen Sie eine Strategie: auf den nächsten Uplink des Geräts warten oder direkt nach der Empfangsbestätigung eine Abfrage senden. In beiden Fällen wird der gemeldete Zustand mit den erwarteten Werten abgeglichen — Bestätigt gibt es nur mit echtem Nachweis.

Was passiert, wenn ein Gerät offline ist?

Control-Widgets werden deaktiviert angezeigt, und die Geräteseite warnt vor dem Senden. Eingereihte Befehle werden automatisch zugestellt, sobald das Gerät sich wieder verbindet — die Steuerabsicht geht nie stillschweigend verloren.

Können Regeln Befehle ohne menschliches Zutun senden?

Ja. Der Execute-Command-Knoten sendet jeden definierten Befehl, sobald die Bedingungen einer Regel erfüllt sind — mit festen Werten oder Parametern, die aus Live-Messwerten berechnet werden. Validierung, Verifizierung und Historie gelten unverändert.

Nicht nur beobachten. Handeln.

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